Mut-Impuls zum Hoffnungsläuten

Innehalten am Mittag zum Klang der Glocken um 12.00 Uhr (oder später). Dazu drei Mal wöchentlich ein Mut-Impuls.

Den Klang hören und durchatmen.

 

Ein Mut-Impuls von Angelika Remmers. Für das zugehörige Foto klicken Sie bitte auf "Archiv" und dann auf den Mut-Impuls 33.

Seit dieser Woche dürfen viele Kinder wieder in die Schule gehen, die seit Wochen zu Hause sind und sehnsüchtig auf „ihren Schulalltag“ warten.
Nicht lange und nur mit strengen Regeln, aber es geht wieder los.
Zwar hat die Lehrerin sich gemeldet und die älteren Schüler haben Hausaufgaben schon zu Hause erledigt. Aber die anderen Kinder sehen, darauf kann man ich freuen. Ein Kind sagte dazu im Radio:
„Ich freue mich ganz doll, aber ein wenig mulmig ist mir auch!“
Auch für mich geht es wieder los, die ersten Kurse laufen an, Gottesdienste finden in Kurzform unter Auflagen statt und allmählich kehrt der Alltag ein, aber nicht der Alltag von vor fast 3 Monaten.
Mit einem „mulmigen“ Gefühl starten, was heißt das? Im Internet finde ich als Erklärung:
„Ein ungutes Gefühl, schleierhaft, im Nebel liegend, komisch und dir ist flau im Magen!“
Ja, so fühlt es sich an, für uns alle, ob klein oder groß,
aber darum haben wir auch füreinander Verständnis,
denn das mulmige Gefühl hat jeder, denke ich.
Sie auch?
 
Gott, sei bei mir.
Höre meine Freuden und Sorgen.
[Stille]
Höre meine Bitten:
Für die Kranken.
Für ihre Angehörige.
Für die Pflegenden.
Für die, denen das Geld ausgeht.
Für die Erschöpften.
Für die Sterbenden und die Trauernden.
Tröste, trage, liebe alle, die dich brauchen.
[Stille]

[Vaterunser]

Gott sagt:
Fürchte dich nicht. Ich bin bei dir.
Lass mich darauf vertrauen.
Danke für alles, was stärkt.
Amen.